Vorweg:
Obwohl ich ja eigentlich auch völlig offen für Kritiken bin und auch gerne solche Kommentare hier veröffentliche, habe ich da z.Zt. so den einen oder anderen anonymen Parasiten, dessen Kommentare nur lächerlich sind und solch ein Müll einfach nicht zumutbar wäre. Von daher hab ich einfach keinen Bock für solche Volldeppen, die es einfach nicht kapiert haben, andere Meinungen zu akzeptieren, die überhaupt den Humor nicht besitzen und meinen, dass ich uns Türken hier nur in den Schmutz ziehe und mich über sie lächerlich mache. Diese Personen tun mir einfach nur leid. Schade, dass sie nur einen Artikel lesen , nachdem sie bei Google den Suchbegriff "Wo sitzt das Jungfernhäutchen" eingegeben haben und bei meinen Beiträgen über türkische Hochzeiten gelandet sind , mit meiner Meinung dazu nicht klar kommen und mir am liebsten "ins Gesicht spucken" möchten.
Ja, ich bin vielleicht nicht so religiös wie ihr (was ÜBERHAUPT nicht relevant und bestrebenswert ist für mich), aber "namus", Ehre sitzt für mich nicht nur zwischen den Beinen und bedeutet nicht nur das Vorhandensein des Jungfernhäutchens.
Charakter, Herz , Humanismus...das sind Dinge, die ihr wohl niemals besitzen und begreifen werdet.
Das ist MEIN Blog, hier schreibe ich was ICH will. Und wenn euch das nicht passt, dann verpisst euch!
Tut mir sehr leid für Filinchen und Co. , aber hey... es ist wirklich nicht schwer, sich zu registrieren.
Bitte habt Verständnis.
Ansonsten bin ich meine Nierenzyste los.
Beinahe wäre ich evtl. meine Zystenniere losgeworden, denn obwohl mein Urologe mir gesagt hatte, dass dies nur ein kleiner Eingriff sei, eine Punktion unter einer Lokalanästhesie, haben die Ärzte im Krankenhaus krampfhaft versucht, mich zu einer OP zu überreden. Eine Punktion würden sie nicht machen, weil so eine Zyste immer wieder kommen kann (ich weiß, hat mir mein Urologe doch auch schon gesagt) und sie das Problem an der Wurzel packen wollen. Dabei könnte ein Teil von der Niere abgeschnitten werden.
Auf meine Frage, ob das denn keine Konsequenzen für diese Niere haben könnte, sagte man mir: "Ja..na ja.... der Mensch kann ja auch mit einer Niere leben."
Ach so, ich vergaß. Dann ist ja alles gut.
Ach, evtl. müssten sie keine laproskopische sondern eine offene OP durchführen, die sehr schmerzhaft wäre und deswegen man eine Periduralanästhesie anlegen müsse, die dann ein paar Tage liegen müsste...bla bla...
Ich hörte mir das mit schweigendem Entsetzen an und sagte dann ganz ruhig:
"Ich möchte auf jeden Fall eine Punktion haben und KEINE OP."
Sie versuchten mich zu überreden aber ich ließ mich nicht darauf ein.
Haben die sie noch alle??? Ich komme zum ERSTEN MAL wegen dieser Zyste, mein Urologe sagt mir, die sollte punktiert werden (hat ER keine Ahnung oder was?) und obwohl es diese Alternative gibt, wollen die mich gleich groß operieren??
Da sagt er doch (während des Überredungsversuches) glatt zu mir: "Frau Aysenputtel, so eine Punktion ist ja auch infektionsgefährdet."
Ach was...und eine OP, mit den ganzen Drainagen und Harnkathetern und Nähten etwa nicht?? HALLO!??
Ich dachte, ich bin im falschen Film!
Als er meinen Wunsch dann akzeptieren musste, sagte er noch, dass sie es aber trotzdem unter Vollnarkose machen müssten, weil...bla bla....und es könnten aber Blutungen auftreten, dann müssten sie es dennoch operieren..bla..bla...
Ich sagte nur: "Herr Doktor...machen se bloß kein Scheiß. Hab isch türkischen Buruda!"
Es verlief Gott sei Dank alles gut. Bei der Visite am nächsten Morgen, sagte der Chefarzt, dass das eine falsche Entscheidung von mir gewesen sei.
Pöh...das wüsst' ich aber.
Er sagte, er hoffe, dass die Zyste nicht wiederkäme. Die anderen Ärzte pflichteten ihm bei.
Ich sagte: "Ja ja, ich hab's verstanden Herr Doktor. Sie wollen mich hier nicht mehr wiedersehen."
Da mussten sie wieder alle schmunzeln.
Mann, war ich froh, da wieder raus zu sein. Bin übrigens nur eine Nacht geblieben, weil ich völlig fit war und es nicht einsah, warum ich denn noch eine Nacht bleiben musste. Da erklärte mir eine Ärztin (verblüffend ehrlich), dass ich von deren Seite aus gehen könne, sie dann aber kein Geld bekämen. Nur bei 2 Nächten. Nur wenn ich also unterschreibe und gegen ärztlichen Rat ginge, dann bekämen sie ihr Geld und ich dürfe gehen. Toll, ne?
Bin dann also "gegen Rat" gegangen und gestern direkt zu meinem Urologen und habe ihm alles erzählt. Er sagte, die Aussage mit der falschen Entscheidung sei ja völlig daneben, denn wenn es eine falsche Entscheidung wäre, hätten sie es gar nicht zugelassen. Und man könne trotzdem nicht mit Sicherheit sagen, dass die Zyste wiederkäme ...und ob sie sich wieder so weit füllen werde, wie zuletzt (man hat mir 150 ml Flüssigkeit rausgezogen). Er lächelte vielsagend und schüttelte nur mit dem Kopf.
Bleibt also abzuwarten, und beim nächsten Mal kann ich mich ja immer noch operieren lassen...aber doch nicht sofort beim ersten Mal!
Aber ich vermute mal, so eine OP rentiert sich für's Haus viel mehr als so'ne popelige Punktion. Deswegen wohl dieses beharren darauf.
Also Leute, wir merken uns (falls wir es schon nicht längst gemacht haben) : Sich niemals sofort auf eine OP einlassen. Diesen Ärzten sollte man nicht immer blind vertrauen und sich belabern lassen.
Wissta Bescheid Liebeleien, nech? Bis die Tage!




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